Warum Vibe Coding im Crypto-Bereich nicht funktioniert Derzeit ist Vibe Coding unter IT-Unternehmen weltweit im Trend, und es ist eine Zeit, in der Ideen innerhalb eines Tages in Produkte umgesetzt werden. Es ist nicht mehr nötig, wie früher darüber nachzudenken, ob man eine Idee tatsächlich entwickeln möchte, oder wie viel es kosten wird. Man kann einfach sofort etwas erstellen und es auf den Markt bringen, weil die Ausführungskosten enorm gesenkt wurden. Aber dieser Trend lässt sich nicht auf Crypto anwenden, weil ab dem Moment, in dem man die Vermögenswerte der Nutzer erhält, Sicherheitsprobleme auftreten, die eine Prüfung (Audit) erforderlich machen. Ein Audit kann, je nach Umfang, von einer Woche bis zu einem Monat dauern, und die Kosten beginnen bei mehreren Hunderttausend Won, was die Umgebung für kostengünstige und schnelle Experimente ungünstig macht. Das Problem liegt nicht nur im Audit selbst, sondern in der Struktur von Crypto, die es erfordert, Vermögenswerte der Nutzer direkt zu verwalten, noch bevor man das Product-Market Fit (PMF) gefunden hat. Aufgrund dieser Struktur wird die Experimentiergeschwindigkeit in Crypto langsamer, und die Kosten für Misserfolge steigen, was letztendlich zu einer Umgebung führt, in der innovationszentrierte Nutzererfahrungen schwer zu erreichen sind. Während man in Web2 durch Vibe Coding schnell sein eigenes PMF findet,...